Englische Rundschrift
17. – 19. Jahrhundert · Englischsprachige Kirchenbücher und Standesamtsregister
Alphabet
Die Buchstaben so, wie sie gezogen werden. Vergleichen Sie sie mit der Urkunde: es zählt die Form, nicht die Größe.
Lesefallen
| Was man zu sehen glaubt | Was es sein kann | Was sie unterscheidet |
|---|---|---|
| f | s | Das lange s sieht aus wie ein f ohne Querstrich, oder mit einem Strich, der links endet. „Miſs“ liest sich Miss. |
| u | n · v | u und n sind dieselbe umgedrehte Form; in der Rundschrift schließt das v spitz und hat keinen geraden Schaft. |
| e | i · o | Das Auge des e ist oft mit Tinte zugelaufen und liest sich dann als o. Vergleichen Sie mit einem sicheren e derselben Urkunde. |
| i | j | Das j hat vor 1750 nicht immer eine Unterlänge: Iohn ist John, Iames ist James. |
| t | c | Das t trägt seinen Querstrich oben, oft losgelöst und auf den nächsten Buchstaben geworfen. |
| p | y | Beide fallen unter die Linie; das p schließt rechts vom Schaft einen Bauch, das y nicht. |
Ligaturen und verschwundene Buchstaben
| ſ | liest sich s | langes s; „Miſs“ liest sich Miss |
| ſſ | liest sich ss | |
| yᵉ | liest sich the | hier steht das y für den isländischen Thorn (þ), nicht für ein y |
| yᵗ | liest sich that | hier steht das y für den isländischen Thorn (þ), nicht für ein y |
| &c | liest sich etc. |
Zum Vergleich schreiben
Tippen Sie einen Namen, den Sie zu erkennen glauben: er erscheint in dieser Schrift und lässt sich dem Zug vor Ihren Augen gegenüberstellen.
Entzifferer
Tippen Sie mit den heutigen Buchstaben, was Sie zu lesen glauben. Der Entzifferer schlägt die benachbarten Lesarten vor — eine Ersetzung auf einmal, denn zwei übereinandergelegte Annahmen lassen sich nicht mehr prüfen.
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